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Vom Schnee bedeckten Berge
Über kalten, glatten Stein
So klar, so frisch und munter
Da fließt ein Bächlein fein
Durch Wald, Feld und Wiesen
Ins tiefe Meer hinein.
Das Bächlein, es fließt immer weiter,
Auch wenn ich schon längst nicht mehr bin,
Umspült es die Kiesel am Grunde
In denen die Träume mein sind.
Alle Tage träum' ich
Hier auf wogend gold'nem Feld.
Hier rinnt so sanft das Bächlein
Grad so wie's mir gefällt,
Trägt fort all mein Sehnen
Wohl in die weite Welt.
Stetig strömt das Bächlein
Bei Nacht, bei Tagesstund',
Birgt all meine Träume
In Kieseln, klein und bunt.
Verwahrt für alle Zeiten,
Nun schlafen sie am Grund.