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Am Kap der Guten Hoffnung
Da stachen wir in See.
Gischt schäumt um den Bug des Schiffs,
Flocken, weiß wie Schnee.
Die Frauen der Umgebung
Schau'n uns lange hinterher,
Winken mit dem Tuch, murmeln einen Fluch.
Uns're Braut, die ist das Meer.
Wir lagen vor Madagaskar
Und hatten die Pest an Bord.
Das Ruder war geborsten,
Der Steuermann weit fort.
Der Rum, er floss in Strömen,
Der Smutje war K.O.
Und wir steh’n auf Deck, unter uns ein Leck,
Uns're Herzen jauchzen froh.
Doch einmal werd' ich heimkehr'n
Dorthin, wo die Palmen steh'n,
Wo sie schon auf mich wartet,
Mein Mädchen, jung und schön.
Werd' mein Schiff verlassen,
Dreh' dem Meer den Rücken zu.
Und ich geh’ an Land, und ich spür’ den Sand
Am Strand von Tuvalu.
Die Hände salzzerfressen,
Oh, wir kennen keine Ruh.
Männer tanzen einen Tanz
Auf des Toten Mannes Truh'.
Denken nicht an gestern,
Glauben auch an morgen nicht.
Haben wir's geschafft, spucken wir mit Kraft
Poseidon ins Gesicht.
Die Anker sind gelichtet,
Segel sind gebläht.
Nordstern treulich funkelt,
Westwind grausam weht.
Sind die Wilde Dreizehn,
Es wird uns niemals bang.
Unser Ohr es hört, von Wachs ungestört,
Nur der Sirenen Sang.