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Jedem Gibt Er Das Seine - Classical Artists
Wir schreiben das jahr 1853
In wien regiert nun der junge kaiser franz joseph
Seine herrschaft beruht auf einem stehenden
Heer von soldaten einem sitzenden heer von beamten
Einem knienden heer von priestern und einem
Schleichenden heer von denunzianten
Und auf den ratschlägen seiner mutter von der man sagt
Sie sei der einzige mann bei hofe
Sei streng sei stark
Sei kalt sei hart
Jedem gibt er das seine
Alles bringt er ins reine
Gott erhalte gott beschütze
Uns den jungen kaiser
Der kardinalerzbischof
Majestät die heilige kirche stößt auf widerstand
Empörend
Majestät die kirche wünscht die schulaufsicht im land
Gewährt
Jedem gibt er das seine
Alles bringt er ins reine
Gott erhalte gott beschütze
Uns den jungen kaiser
Eine mutter
Majestät mein sohn rief freiheit und kam vor gericht
Erfreulich
Gnade gnade
Was auch war den tod verdient er nicht
Sei streng
Wenn ich so könnte wie ich wollte
Sei stark
Müßt' ich nicht das tun was ich sollte
Sei kalt
Dann wär' ich lieber mitleidsvoll und gut
Sei hart
Sei kalt
Sei hart
Abgelehnt
Nein
Was liegt noch an
Die besprechung der politischen lage
Majestät der krimkrieg droht sich ernsthaft auszuweiten
Daß wir rußland diesmal beisteh'n ist nicht zu vermeiden
Rußland danken wir die rettung vor der revolution
Außerdem ein stück türkei erhalten wir als lohn
Wie beurteilen sie die lage graf grünne
Stehn wir zu rußland grollt uns england
Gehen wir mit england zürnt uns rußland
In jedem fall ein bündnis wär' fatal
Wir müssen uns entscheiden
Der kaiser von österreich muß gar nichts
Jedem gibt er das seine
Alles bringt er ins reine
Gott erhalte gott beschütze
Uns den jungen kaiser
Alle
Jedem gibt er das seine
Alles bringt er ins reine
Gott erhalte gott beschütze
Uns den jungen kaiser
Sich nie zu früh entscheiden