The Magic Flute, K. 620 - Mozart: Die Zauberflöte, K. 620, Act I: Introduktion. Zu Hülfe! Zu Hülfe! (歌剧《魔笛》,K. 620 - 莫扎特:歌剧《魔笛》,K. 620,第一幕:引子。救命!救命!)-Scottish Chamber Orchestra

The Magic Flute, K. 620 - Mozart: Die Zauberflöte, K. 620, Act I: Introduktion. Zu Hülfe! Zu Hülfe! (歌剧《魔笛》,K. 620 - 莫扎特:歌剧《魔笛》,K. 620,第一幕:引子。救命!救命!)

时间:1991-11-26

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歌词

TAMINO

Zu Hilfe! Zu Hilfe! sonst bin ich verloren,

der listigen Schlange zum Opfer erkoren –

barmherzige Götter! Schon nahet sie sich,

ach rettet mich, ach rettet, schützet mich!

(Er fällt in Ohnmacht; sogleich öffnet sich die

Pforte des Tempels; drei verschleierte Damen

kommen heraus, jede mit einem silbernen Wurfspieß.)

DIE DREI DAMEN

Stirb, Ungeheuer, durch uns’re Macht!

Triumph! Triumph! Sie ist vollbracht

die Heldentat! Er ist befreit

durch uns’res Armes Tapferkeit.

ERSTE DAME (ihn betrachtend)

Ein holder Jüngling, sanft und schön!

ZWEITE DAME

So schön, als ich noch nie geseh’n.

DRITTE DAME

Ja, ja, gewiß! zum Malen schön.

ALLE DREI

Würd’ ich mein Herz der Liebe weih’n,

so müßt’ es dieser Jüngling sein.

Laßt uns zu uns’rer Fürstin eilen,

ihr diese Nachricht zu erteilen.

Vielleicht daß dieser schöne Mann,

die vor’ge Ruh’ ihr geben kann.

ERSTE DAME

So geht und sagt es ihr,

ich bleib’ indessen hier. –

ZWEITE DAME

Nein, nein, geht ihr nur hin,

ich wache hier für ihn!

DRITTE DAME

Nein, nein, das kann nicht sein,

ich schütze ihn allein!

ERSTE DAME

Ich bleib’ indessen hier ...

ZWEITE DAME

Ich wache hier für ihn ...

DRITTE DAME

Ich schütze ihn allein ...

ERSTE DAME

... ich bleibe ...

ZWEITE DAME

... ich wache ...

DRITTE DAME

... ich schütze ...

ERSTE DAME

... ich!

ZWEITE DAME

... ich!

DRITTE DAME

... ich!

ALLE DREI (für sich)

Ich sollte fort! Ei, ei! wie fein!

Sie wären gern bei ihm allein.

Nein, nein, das kann nicht sein!

Was sollte ich darum nicht geben,

könnt’ ich mit diesem Jüngling leben!

Hätt’ ich ihn doch so ganz allein!

Doch keine geht, es kann nicht sein.

Am besten ist es nun, ich geh’.

Du Jüngling schön und liebevoll,

du trauter Jüngling, lebe wohl,

bis ich dich wiederseh’.

(Die Damen gehen ab. Tamino erwacht und

entdeckt die Schlange tot zu seinen Füßen. Als er

jemanden kommen hört, versteckt er sich hinter

einem Baum. Papageno, in einen Mantel aus

Federn gehüllt, tritt auf, trägt auf dem Rücken eine

große Vogelsteige und hält mit beiden Händen ein

Faunenflötchen.)

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