Pilgerweise, D. 789 (朝圣者之歌,D. 789)-Leif Ove Andsnes

Pilgerweise, D. 789 (朝圣者之歌,D. 789)

时间:2002-09-10

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歌词

作词:Franz von Schober

Ich bin ein Wander auf der Erde

Und gehe still von Haus zu Haus

O reicht mit freundlicher Gebärde

Mit offnen, teilnahmsvollen Blicken,

Mit einem warmen Händedruck,

Könnt ihr dies arme Herz erquicken,

Und es befreit von langem Druck.

Könnt ihr dies arme Herz erquicken,

Und es befreit von langem Druck.

Doch rechnet nicht, daß ich euch’s lohnen,

Mit Gegendienst vergelten soll;

Ich streue nur mit Blumenkronen,

Mit blauen, eure Schwelle voll.

Und geb’ ein Lied euch noch zur Zither,

Mit Fleiß gesungen und gespielt,

Das euch vielleicht nur leichter Flitter,

Mir gilt es viel, ich kann’s nicht missen,

Und allen Pilgern ist es wert;

Doch freilich ihr, ihr könnt nicht wissen,

Was den beseligt, der entbehrt.

Vom Überfluss seid ihr erfreuet,

Und findet tausendfach Ersatz;

Ein Tag dem andern angereiht

Vergrößert euren Liebesschatz.

Doch mir, so wie ich weiter strebe

An meinem harten Wanderstab,

Reißt in des Glückes Lustgewebe

Ein Faden nach dem andern ab.

Reißt in des Glückes Lustgewebe

Ein Faden nach dem andern ab.

Drum kann ich nur von Gaben leben,

Von Augenblick zu Augenblick,

O wollet vorwurfslos sie geben,

Zu eurer Lust, zu meinem Glück.

O wollet vorwurfslos sie geben,

Zu eurer Lust, zu meinem Glück.

Ich bin ein Waller auf der Erde

Und gehe still von Haus zu Haus,

O reicht mit freundlicher Gebärde

Der Liebe Gaben mir heraus!

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