Der Zwerg, Op. 22, No. 1, D. 771 - Der Zwerg, D. 771 (艺术歌曲《侏儒》,Op. 22, No. 1, D. 771 - 艺术歌曲《侏儒》,D. 771)-Anna Lucia Richter

Der Zwerg, Op. 22, No. 1, D. 771 - Der Zwerg, D. 771 (艺术歌曲《侏儒》,Op. 22, No. 1, D. 771 - 艺术歌曲《侏儒》,D. 771)

时间:2019-02-01

    使用手机浏览器「扫一扫」

    在手机上保存,获得更好体验

标签
猜你喜欢的歌曲
Ariettes oubliées, L. 60 - 6. Aquarelles II. Spleen (被遗忘的咏叹调,L. 60 - 6. 水彩画 II. 忧郁) - Nathalie StutzmannPoème d'un jour, Op. 21 - Adieu, No. 3 (艺术歌曲《一日之诗》,Op. 21) - Léopold SimoneauRondo No. 1 - Classical ArtistsLiszt - Oh! quand je dors, S. 282 (李斯特 - 哦!当我入睡时,S. 282) - André SchuenThe Bells, Op. 35 - I. Allegro, ma non tanto (合唱交响诗《钟声》,Op. 35 - 第一乐章 不过分的快板) - Oleg DolgovCaco - Dora MorelenbaumLe Martyre de Saint Sébastien - Musique de scène sur le mystère en cinq actes de Gabriele D'Annunzio - I. La Cour des lys/The Court of Lillies: No. 1: Prélude. Lent -"Frere, que sera-t-il le monde" (圣塞巴斯蒂安的殉难——加布里埃尔·达南西奥《五幕之谜》配乐 - 第一乐章 百合法庭:第1首: 慢板前奏曲 - 兄弟,世界会是什么样子) - Michael Tilson ThomasWeichet nur, betrübte Schatten, BWV 202"Wedding Cantata" - No. 7, Aria."Sich üben im Lieben, in Scherzen sich herzen" (康塔塔《走开吧,忧郁的阴影》,BWV 202《婚礼康塔塔》 - 第七首,咏叹调《在爱中练习,在嬉戏中拥抱》) - Barbara HendricksCarmen - Act III: Je dis que rien ne m'épouvante (歌剧《卡门》 - 比才:卡门:第三幕:我说我是什么也不怕) - Mirella FreniSchumann: Frauenliebe und -leben, Op. 42 - Er, der Herrlichste von allen (舒曼:妇女的爱情与生活,Op. 42) (1951 Digital Remaster) - Elisabeth SchumannFrauenliebe und -leben, Op. 42 - Seit ich ihn gesehen (声乐套曲《妇女的爱情与生活》,Op. 42 - 自从我见到他) - Kathleen FerrierLe Carnaval des Animaux -"Der Mehlwurm wirft den Schildkr." Nr. 5 Der Elefant (动物狂欢节 - 第5首 大象) (Narration In German) - Karlheinz BöhmAria: Dolce d'amor compagna - Brigitte FassbaenderSchubert: Winterreise, Op. 89, D. 911 - No. 4, Erstarrung (舒伯特:声乐套曲《冬之旅》,Op. 89, D. 911 - 声乐套曲《冬之旅》:冻僵) (2002 Digital Remaster) - Dietrich Fischer-DieskauDie Geister am Mummelsee (穆梅尔湖的幽灵) - Dietrich Fischer-DieskauSchubert - Lachen und weinen, Op. 59 No. 4, D. 777 (舒伯特 - 笑与泪,Op. 59 No. 4,D. 777) - Dietrich Fischer-Dieskau
歌词

Im trüben Licht verschwinden schon die Berge,

Es schwebt das Schiff auf glatten Meereswogen,

Worauf die Königin mit ihrem Zwerge.

Sie schaut empor zum hochgewölbten Bogen,

Hinauf zur lichtdurchwirkten blauen Ferne,

Die mit der Milch des Himmels blass durchzogen.

„Nie, nie, habt ihr mir gelogen noch, ihr Sterne,

So ruft sie aus, bald werd ich nun entschwinden,

Ihr sagt es mir; doch sterb ich wahrlich gerne."

Da tritt der Zwerg zur Königin, mag binden

Um ihren Hals die Schnur von roter Seide,

Und weint, als wollt' er schnell vor Gram erblinden.

Er spricht: „Du selbst bist schuld an diesem Leide,

Weil um den König du mich hast verlassen;

Jetzt weckt dein Sterben einzig mir noch Freude.

Zwar wird' ich ewiglich mich selber hassen,

Der dir mit dieser Hand den Tod gegeben,

Doch mußt zum frühen Grab du nun erblassen."

Sie legt die Hand aufs Herz voll jungem Leben,

Und aus dem Aug' die schweren Tränen rinnen,

Das sie zum Himmel betend will erheben.

„Mögst du nicht Schmerz durch meinen Tod gewinnen!"

Sie sagt's; da küßt der Zwerg die bleichen Wangen,

D'rauf alsobald vergehen ihr die Sinnen.

Der Zwerg schaut an die Frau vom Tod befangen,

Er senkt sie tief ins Meer mit eig'nen Handen,

Ihm brennt nach ihr das Herz so voll Verlangen.

An keiner Küste wird er je mehr landen.

展开显示全部歌词