Das Rheingold, WWV 86A / Scene 1 - Wagner: Das Rheingold, WWV 86A / Scene 2 -

Das Rheingold, WWV 86A / Scene 1 - Wagner: Das Rheingold, WWV 86A / Scene 2 -"Wotan! Gemahl! Erwache!" (歌剧《莱茵的黄金》,WWV 86A / 第一场 - “沃坦!丈夫!醒来!”) (Remastered 2012)

时间:2014-01-01

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歌词

Wagner: Das Rheingold, WWV 86A / Scene 2 -"Wotan! Gemahl! Erwache!" (Remastered 2012) - Kirsten Flagstad/George London/Claire Watson/Wiener Philharmoniker/Georg Solti

Composed by:Richard Wagner

Wotan gemahl erwache

Der Wonne seligen Saal

Bewachen mir Thür und Thor

Mannes-Ehre ewige Macht

Ragen zu endlosem Ruhm

Auf aus der Träume wonnigem Trug

Erwache Mann und erwäge

Vollendet das ewige Werk

Auf Berges Gipfel die Götterburg

Prächtig prahlt der prangende Bau

Wie im Traum ich ihn trug

Wie mein Wille ihn wies

Stark und schön steht er zur Schau

Hehrer herrlicher Bau

Nur Wonne schafft dir was mich erschreckt

Dich freut die Burg mir bangt es um Freia

Achtloser lass' dich erinnern

Des ausbedungenen Lohn's

Die Burg ist fertig verfallen das Pfand

Vergaßest du was du vergab'st

Wohl dünkt mich's was sie bedungen

Die dort die Burg mir gebaut

Durch Vertrag zähmt' ich ihr trotzig Gezücht

Daß sie die hehre Halle mir schüfen

Die steht nun Dank den Starken

Um den Sold sorge dich nicht

O lachend frevelnder Leichtsinn

Liebelosester Frohmuth

Wußt' ich um euren Vertrag

Dem Truge hätt' ich gewehrt

Doch muthig entferntet ihr Männer die Frauen

Um taub und ruhig vor uns

Allein mit den Riesen zu tagen

So ohne Scham verschenktet ihr Frechen

Freia mein holdes Geschwister

Froh des Schächergewerb's

Was ist euch Harten doch heilig und werth

Giert ihr Männer nach Macht

Gleiche Gier war Fricka wohl fremd

Als selbst um den Bau sie mich bat

Um des Gatten Treue besorgt

Muß traurig ich wohl sinnen

Wie an mich er zu fesseln

Zieht's in die Ferne ihn fort

Herrliche Wohnung wonniger Hausrath

Sollten dich binden zu säumender Rast

Doch du bei dem Wohnbau sann'st

Auf Wehr und Wall allein

Herrschaft und Macht soll er dir mehren

Nur rastloser'n Sturm zu erregen

Erstand dir die ragende Burg

Wolltest du Frau

In der Feste mich fangen

Mir Gotte mußt du schon gönnen

Daß in der Burg gefangen

Ich mir von außen gewinne die Welt

Wandel und Wechsel liebt wer lebt

Das Spiel drum kann ich nicht sparen

Liebeloser leidigster Mann

Um der Macht und Herrschaft müßigen Tand

Verspielst du in lästerndem Spott

Liebe und Weibes Werth

Um dich zum Weib zu gewinnen

Mein eines Auge setzt' ich werbend daran

Wie thörig tadelst du jetzt

Ehr' ich die Frauen doch mehr als dich freut

Und Freia die gute geb' ich nicht auf

Nie sann dies ernstlich mein Sinn

So schirme sie jetzt in schutzloser Angst

Läuft sie nach Hilfe dort her

Hilf mir Schwester schütze mich Schwäher

Vom Felsen drüben drohte mir Fasolt

Mich Holde käm' er zu holen

Lass' ihn droh'n Sah'st du nicht Loge

Daß am liebsten du immer dem Listigen trau'st

Viel Schlimmes schuf er uns schon

Doch stets bestrickt er dich wieder

Wo freier Muth frommt

Allein frag' ich nach Keinem

Doch des Feindes Neid zum Nutz sich fügen

Lehrt nur Schlauheit und List

Wie Loge verschlagen sie übt

Der zum Vertrage mir rieth

Versprach mir Freia zu lösen

Auf ihn verlass' ich mich nun

Und er läßt dich allein

Dort schreiten rasch die Riesen heran

Wo harrt dein schlauer Gehülf'

Wo harren meine Brüder

Daß Hülfe sie brächten

Da mein Schwäher die Schwache verschenkt

Zu Hülfe Donner Hieher hieher

Rette Freia mein Froh

Die im bösem Bund dich verriethen

Sie alle bergen

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