
时间:2008-04-22
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Zweiter Aufzug - Willkommen, Siegfried - Wiener Philharmoniker (维也纳爱乐乐团)/Wolfgang Windgassen (沃尔夫冈·温加森)
Composed by:Richard Wagner
Willkommen Siegfried Sag' du kühner
Hast du das Fürchten gelernt
Den Lehrer fand ich noch nicht
Doch den Schlangenwurm
Du hast ihn erschlagen
Das war doch ein schlimmer Gesell
So grimm und tückisch er war
Sein Tod grämt mich doch schier
Da viel üblere Schächer
Unerschlagen noch leben
Der mich ihn morden hieß
Den hass' ich mehr als den Wurm
Nur sachte
Nicht lange siehst du mich mehr:
Zum ew'gen Schlaf
Schließ' ich dir die Augen bald
Wozu ich dich brauchte
Hast du vollbracht
Jetzt will ich nur noch
Die Beute dir abgewinnen
Mich dünkt das soll mir gelingen
Zu bethören bist du ja leicht
So sinn'st du auf meinen Schaden
Wie sagt' ich denn das
Siegfried
Hör' doch mein Söhnchen Dich und deine Art
Haßt' ich immer von Herzen
Aus Liebe erzog ich dich Lästigen nicht:
Dem Horte in Fafners Hut
Dem Golde galt meine Müh'
Giebst du mir das gutwillig nun nicht
Siegfried mein Sohn das siehst du wohl selbst
Dein Leben mußt du mir lassen
Daß du mich hassest hör' ich gern:
Doch auch mein Leben muß ich dir lassen
Das sagt' ich doch nicht
Du verstehst mich ja falsch
Sieh' du bist müde von harter Müh'
Brünstig wohl brennt dir der Leib
Dich zu erquicken mit queckem Trank
Säumt' ich sorgender nicht:
Als dein Schwert du dir branntest
Braut'ich den Sud
Trink'st du nun den
Gewinn' ich dein trautes Schwert
Und mit ihm Helm und Hort
Hi hi hi hi hi hi
So willst du mein Schwert
Und was ich erschwungen
Ring und Beute mir rauben
Was du doch falsch mich versteh'st
Stamml' ich fasl' ich wohl gar
Die größte Mühe geb' ich mir doch
Mein heimliches Sinnen heuchelnd zu bergen
Und du dummer Bube deutest Alles doch falsch
Öffne die Ohren Und vernimm genau
Höre was Mime meint
Hier nimm und trinke die Labung
Mein Trank labte dich oft:
That'st du wohl unwirsch stelltest dich arg:
Was ich dir bot erbos't auch
Nahmst du's doch immer
Einen guten Trank hätt' ich gern:
Wie hast du diesen gebrau't
Hei So trink' nur trau' meiner Kunst
In Nacht und Nebel
Sinken die Sinne dir bald
Ohne Wach' und Wissen
Stracks streck'st du die Glieder
Liegst du nun da
Leicht könnt' ich die Beute
Nehmen und bergen:
Doch erwachtest du je
Nirgends wär' ich sicher vor dir
Hätt' ich selbst auch den Ring
D'rum mit dem Schwert
Das so scharf du schuf'st
Hau' ich dem Kind den Kopf erst ab:
Dann hab' ich mir Ruh' und auch den Ring
Hi hi hi
Im Schlafe willst du mich morden
Was möcht ich
Sagt' ich denn das
Ich will dem Kind nur den Kopf
Abhau'n
Denn haßte ich dich auch nicht so sehr
Und hätt' ich des Schimpfs
Und der schändlichen Mühe
Auch nicht so viel zu rächen:
Aus dem Wege dich zu räumen
Darf ich doch nicht rasten:
Wie käm' ich sonst anders zur Beute
Da Alberich auch nach ihr lugt
Nun mein Wälsung Wolfssohn du
Sauf' und würg' dich zu todt
Nie thust du mehr 'nen Schluck
Hi hi hi hi hi
Schmeck' du mein Schwert ekliger Schwätzer
Neides-Zoll zahlt Nothung:
Dazu durft' ich ihn schmieden
In der Höhle hier lieg' auf dem Hort
Mit zäher List erzieltest du ihn
Jetzt magst du des wonnigen walten
Einen guten Wächter geb' ich dir auch
Daß er vor Dieben dich deckt