
时间:1999-07-01
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Ariadne auf Naxos - Prologue: Ariadne auf Naxos, Herr (Komponist/Tanzmeister/Haushofmeister/Musiklehrer/Tenor/Primadonna/Zerbinetta) (阿里阿德涅在纳克索斯 - 序幕:阿里阿德涅在纳克索斯,先生) - Rita Streich
Ariadne auf Naxos Herr Sie ist das Sinnbild der menschlichen Einsamkeit
Eben darum braucht sie Gesellschaft
Nichts um sich als das Meer die Steine die Bäume
Das fühllose Echo Sieht sie ein menschliches Gesicht
Wird meine Musik sinnlos
Aber der Zuhörer unterhält sich So wie es jetzt ist
Ist es um stehend einzuschlafen
Um Vergebung aber ich bitte sich höchlich zu beeilen
Die Herrschaften werden sogleich eintreten
Ich weiss nicht wo mir der Kopf steht
Wenn man zwei Stunden Zeit hätte um über die Lösung nachzudenken
Darüber willst du nachdenken
Wo menschliche Gemeinheit stier wie die Meduse
Einem entgegengrinst Fort was haben wir hier verloren
Was wir hier verloren haben Die fünzig Dukaten unter anderem
Von denen du das nächste halbe Jahr zu leben gedachtest
Ich habe nichts mit dieser Welt gemein Wozu leben in ihr
Ich weiss wirklich nicht warum Sie beide einem so vernünftigen
Vorschlag solch übertriebene Schwierigkeiten entgegensetzen
Meinen Sie denn irn Ernst es liesse sich machen
Nichts leichter als das Die Oper enthält Längen
Gefährliche Längen Man lässt sie weg
Diese Leute wissen zu improvisieren finden sich in jede Situation
Still wenn er uns hört begeht er Selbstmord
Fragen Sie ihn ob er seine
Oper lieber heute ein wenig verstümmelt hören will
Oder ob er sie niemals hören will
Schaffen Sie ihm Tinte Feder einen Rotstift was immer
Es handelt sich darum Ihr Werk zu retten
Lieber ins Feuer
Hundert grosse Meister
Die wir auf den Knien bewundern
Haben ihre erste Aufführung
Mit noch ganz anderen Opfern erkauft
Meinen Sie Hat er recht du
Darf ich denn Muss ich denn
Drückt ihn sanft an den Tisch
Ich rufe indessen Zerbinetta
Wir erklären ihr in zwei
Worten die Handlung
Sie ist eine Meisterin im Improvisieren
Da sie immer nur sich selber spielt
Findet sie sich in jeder Situation zurecht
Die anderen sind auf sie eingespielt
Es geht alles wie am Schnürchen
Der Ariadne müssen Sie streichen
Sehen Sie zu dass er dem Bacchus einiges
Wegnimmt man erträgt es nicht diesen
Mann soviel singen zu hören
Wenn diese Frau unaufhörlich
Auf der Bühne steht
Er nimmt ihr zwei Arien weg
Ihnen keine Note Verraten Sie mich nicht
Er nicht quen vacus
Diese Ariadne ist eine Königstochter
Sie ist mit einem gewissen Theseus
Entflohen dem sie vorher das
Leben gerettet hat
Sie ist mit einem gewissen Theseus
Theseus wird ihrer überdrüssig
Und lässt sie bei Nacht auf einer
Wüsten Insel zurück
Noch das es muss sein
Verständnisvoll
Kleiner Schuft
Wünscht den Tod herbei
Den Tod Das sagt man so Natürlich
Meint sie einen anderen Verehrer
Natürlich so kommt's ja