Der Wald vor den Toren
erstreckt sich so weit.
Jeder Strauch, jeder Baum
dicht beisammen vereint.
Er lockt dich mit Schönheit und mit finsterem Schein
und zieht dich tiefer in die Schatten hinein.
Der Wald vor den Toren
überdauert die Zeit.
Er hält jenseits des Saumes
viele Schrecken bereit.
Und wanderst du nächtens im Dickicht umher,
wirst du gesehen nimmermehr.
Die Stimmen des Waldes
rufen nach dir.
Die Krallen des Todes
ergreifen dich hier.
Der Wald vor den Toren
wächst langsam und still
über all unsere Mauern,
nimmt sich das, was er will.
Bald schützt dich kein Stein mehr, es ereilt dich im Traum,
auch du wirst sterben im Morgengrauen.