Die Nihilistenhymne (Seelenwinter II)-Adversus

Die Nihilistenhymne (Seelenwinter II)

歌手:Adversus

时间:2005-11-01

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歌词

Winterseele...

Oh, wie wohl ist mir am Abend, wenn ich in den Tod mich denk'

Allzusehr zerreisst, verbrennt mich Hass auf das Gewürm

I'm Boden eurer Worte, könnt' ich schaufeln mit der großen Kelle

Tilgen dieses Sakrileg, Gewalt an meiner Innenwelt

Nehmt die Welt als eure Hure, schreit herbei den Mummenschanz

Zahlt mit Blut, doch nicht das eig'ne ...Wir sind ja nicht blöde, nein!

Eingeworfen gleich der Münze in den Automat der Welt

Rädchen, dreh dich...Schalter, drück dich. Zieht euch einen Plastikmensch

Tod und Feuer feiern heuer

Mammons Feste wilden Schwarm

Und sei der Zoll auch noch so teuer

Fliehe ich des Zeitgeists Arm

Funktionieren...

Funktionieren, abservieren und dazu ein weiser Rat

Immer stramm und, jawohl, aufrecht! ...Dreht sich schon der Magen um?

Nein, nicht nur der! Auch Frau Ethik rotiert kreiselschnell i'm Sarg

Ach, läg' ich nur ganz nah bei ihr und rotierte fleißig mit

Wo sind all die Blumen hin? Gott hat sie zerrieben

(Wo ich suche und auch fluche)

Zwischen pergament'nen Bücherdeckeln ruhen sie

(Eurer blanken Nähe Schein)

Auch meine Blume liegt zerdrückt i'm Himmel schon seit vielen Jahren

(Will doch fühlen, tief ich wühlen)

Und mein konserviertes Herz ruht still in Formalin

(Nah und doch ganz ferne sein)

Wenn Dummheit und auch Spott obsiegen

Will ich mich verweigern der

Gnade weich i'm Bett zu liegen

Allen leichten Glaubens schwer.

Fort, ganz weit fort von hier,

Jenseits von Trug und Lüge,

Zieht ein so fragiler Stern

I'm Dunkel seinen Kreis.

Tief, ganz tief in mir,

In Mikrokosmen fliege

Ich i'm All der Wahrheit gern

Und zahle stolz den Preis.

Gleich und gleich gesellt sich gern

Dreck bleibt oft in Fugen kleben

Der Bosheit Sumpf mag Wege sperr'n

Und Neid mag feine Netze webe

Ganz entsagen, widerstehen

Alte Sagen brennen sehen

Bleib' steh'n! Diese Rose schenkst du mir mit deiner Liebe sanft

Ich sehe, die Rose Dornen hat, den schneidend' Schmerz ins Fleisch dir rammt

Komm, sprich, ist dies' Leben nicht voll ungesagter Lieb' zu mir?

Dies' Leben grämt dich bitterlich, so bitte mich: Laß ab von dir...

Krank gemacht...

Ja, krank gemacht hat mich die Sehnsucht

Sucht gesehnt nach Illusion

Utopie, gesät in mir und wilde Blüten es dort trieb

Zu Gärten voller Licht und Wärme

Warm ward mir in tiefster Mitte

Wo ich barg die Blume mir

aus tiefster Liebe Truhenschloss

Doch nun will ich, und seid versichert: Sicher sein vor allen Räubern

(Ewiglich will ich enthalten)

Meiner Träume Kerzenschein... Scheint so, dass ich nicht mehr spiele

(Allen fernen Träumen mich)

Euer Spiel, gezinkte Karten, nichts geht mehr, die Tür ist wieder

(Kalt in tiefer Seele sein)

Zugeschlagen, reingeschlagen, schlagt mich ruhig,

(Ferner Stern, der kreist in sich)

ich spür's nicht

...mehr!

Fort, ganz weit fort von hier,

Jenseits von Trug und Lüge,

Zieht ein so fragiler Stern

I'm Dunkel seinen Kreis.

Tief, ganz tief in mir,

In Mikrokosmen fliege

Ich i'm All der Wahrheit gern

Und zahle stolz den Preis.

Wo ich suche und auch fluche

Eurer blanken Nähe Schein

Will doch fühlen, tief ich wühlen

Nah und doch ganz ferne sein

Ewiglich will ich enthalten

Allen fernen Träumen mich

Kalt in tiefer Seele sein

Ferner Stern, der kreist in sich...

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