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Die unstillbare Gier (from the musical TANZ DER VAMPIRE)

时间:2011-11-11

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歌词

作词 : Michael Kunze

作曲 : Jim Steinman

Endlich Nacht, kein Stern zu sehen

Der Mond versteckt sich, denn ihm graut vor mir

Kein Licht im Weltenmeer

Kein falscher Hoffnungsstrahl, nur die Stille

Und in mir die Schattenbilder meiner Qual

Das Korn war golden und der Himmel klar

1617, als es Sommer war

Wir lagen im flüsternden Gras

Ihre Hand auf meiner Haut war zärtlich und warm

Sie ahnten nicht, dass ich verloren bin

Ich glaubte ja noch selbst daran, dass ich gewinn

Doch an diesem Tag geschah's zum erstenmal:

Sie starb in meinem Arm

Wie immer wenn ich nach dem Leben griff,

blieb nichts in meiner Hand

Ich möchte Flamme sein und Asche werden

und hab noch nie gebrannt

Ich will hoch und höher steigen

Und sinke immer tiefer ins Nichts

Ich will ein Engel oder ein Teufel sein

Und bin doch nichts als eine Kreatur

Die immer das will, was sie nicht kriegt

Gäb's nur einen Augenblick des Glücks für mich,

nähm ich ewiges Leid in Kauf

Doch alle Hoffnung ist vergebens,

denn der Hunger hört nie auf

Eines Tages, wenn die Erde stirbt

Und der letzte Mensch mit ihr

Dann bleibt nichts zurück

Als die öde Wüste

Einer unstillbaren Giers

Zurück bleibt nur

Die große Leere

Eine unstillbare Gier

Des Pastors Tochter ließ mich ein bei Nacht

1730 nach der Maiandacht

Mit ihrem Herzblut schrieb ich ein Gedicht auf ihre weiße Haut

Und des Kaisers Page aus Napoleons Tross

1813 stand er vor dem Schloss1813

Dass seine Trauer mir das Herz nicht brach,

kann ich mir nicht verzeihen

Doch immer wenn ich nach dem Leben greif,

spür ich, wie es zerbricht

Ich will die Welt verstehen und alles wissen

und kenn mich selber nicht

Ich will frei und freier werden,

und werde meine Ketten nicht los

Ich will ein Heiliger oder ein Verbrecher sein

Und bin doch nichts als eine Kreatur,

die will, was sie nicht kriegt

Und zerreißen muss, was immer sie liebt

Jeder glaubt, dass alles einmal besser wird

D'rum nimmt er das Leid in Kauf

Ich will endlich einmal satt sein,

doch der Hunger hört nie auf

Manche glauben an die Menschheit,

und manche an Geld und Ruhm

Andere glauben an Kunst und Wissenschaft,

an Liebe und an Heldentum

Viele glauben an Götter verschiedenster Art

An Wunder und Zeichen, an Himmel und Hölle

An Sünde und Tugend und an Bibel und Brevier

Doch die wahre Macht, die uns regiert

Ist die schändliche, unendliche, verzehrende, zerstörende

Und ewig unstillbare Gier

Euch Sterblichen von morgen, prophezeih' ich heut und hier:

Bevor noch das nächste Jahrtausend beginnt,

Ist der einzige Gott, dem jeder dient,

Die unstillbare Gier

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