Träume weiter, schönes Kind-Adversus

Träume weiter, schönes Kind

歌手:Adversus

时间:2005-11-01

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歌词

Heut' Nacht, als du schliefst, ganz tief und verletzlich, da

Lag ich dir bei und ich hielt deine Hand

Fühlte den Puls deines gierigen Lebens

Sah deine Lider i'm Traume sich regen

Oh, schmerzlicher Anblick, der sich dort bot, so

Nah ich dir war, so fern ich dich fühlte

Zwischen beiden Körpern lag mehr als das Laken

Ein Kosmos aus Worten, so fremd, dass mir graute

Oh Schöne, hörst du's nicht, dort draußen

Ruft der Wind nach dir

Warum liegst du still, während mir mit Zähnen aus

Kalt gilben Bein ein grausam' Dämon nagt die

Lieb' aus der Seele und sich dann erbricht mit

Galle in mein Herz, welches einst für dich schlug

Wessen Schöpfung muss die Welt sein, dass sie uns nun beide

Auseinander reißt gleich zartem Papier. Auf dem

Seh' ich mehr Worte, als ich sie je erträumt

Calligraphiesünden, radiert, unverkennbar

Oh Schöne, schlafe tief und fest,

Ein letzes Mal behüt' ich dich

Träume weiter, schönes Kind, nur diese eine Nacht noch

Schwingen uns're Herzen gleich und sei der Mond aus Gold

Wenn der Sonne Strahlen bleich am Morgen reißen dich hoch

Werd ich sein ein Fremder dir und du mir nicht mehr hold

Müde bin ich, geh' zur Ruh

Doch mach' ich nur die Augen zu

Denn innerlich, wo brennt ein Licht

Ließ mich der Sandmann ungeküsst

Und ich, ich wache, Stund um Stund

Betrachte deine Schultern rund

Und weiss der Unschuld bleicher Schnee...

Was tut's mir in der Seele weh

Sag' mir warum und wie sich Liebe in Hass

Verwandelt, wie es scheint und langsam vergeht...

Versickert in tiefste Spalten der Erde, die sich vergiftet

Windet i'm Leid.

Die Tränen, die wir weinen auf dem Grab uns'res Glückes, sie

Rinnen durch die Erde und finden den Weg

In die Flüsse, wo sie sich vereinen mit dem Weinen der

Menschheit und treiben ins Meer allen Seins

Oh Schöne, schlafe weiter denn der

Morgen, er wird grausam!

Träume weiter, schönes Kind, nur diese eine Nacht noch

Schwingen uns're Herzen gleich und sei der Mond aus Gold

Wenn der Sonne Strahlen bleich am Morgen reißen dich hoch

Werd ich sein ein Fremder dir und du mir nicht mehr hold

Ruh' nun still, mein schönes Kind

Wie könnt' ich, wenn nichts sicher bleibt?

Nichts ist sicher, schlaf' geschwind

So trau' ich dir und bin...... bereit.

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