VII. Melodrama

VII. Melodrama"Welch hausback'nes Volk macht sich hier breit". Allegro - Allegro molto

歌手:Max Urlacher

时间:2025-06-20

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歌词

Puck

Welch hausback'nes Volk macht sich hier breit,

So nah an der Wiege unserer Königin?

Was? Wie? Gibt's ein Schauspiel?

Ich will Hörer sein.

Nein, keine Schauspieler, eine Schar von Handwerksleuten,

Die mühsam kaum ihr täglich' Brot erbeuten,

Zusammenkommt und hier ein Stück probiert,

So sie auf Theseus' Hochzeitstage einstudiert.

(erzählt)

‚Pyramus und Thisbe' probieren sie. Und sie probieren seltsam!

„Die Damen...", sagt Zettel, der Weber, der den Pyramus spielt, aber auch die Thisbe spielen möchte; am liebsten möchte er alle Rollen spielen...

„Die Damen...", sagt also jener Zettel,

„Was ist mit den Damen?"

„Die Damen werden sich erschrecken!"

„Wieso?"

„Der Löwe!"

Es gibt einen Löwen, das gefällt mir – den Löwen will der Zettel natürlich

„Ha, lasst mich den Löwen auch spielen!" - aber den Löwen spielt Schnock, der Schreiner. Ja? Alles klar? Schnock, der Schreiner, Löwe. Zettel, der Weber, Pyramus. Wunderbar!

„Aber der Löwe darf nur ein halbes Kostüm tragen!", sagt Zettel. „Damit die Damen nicht denken, der Schnock ist ein echter Löwe." Daher müsse man das Kostüm auseinanderschneiden - vorne der Kopf des Schnock, hinten der Hintern des Löwen. Oder umgekehrt. „Und brüllen bitte leise!" Weil, wenn Schnock, der Schreiner, brüllt, dann fällt selbst ein Löwe in Ohnmacht. - Was für Esel

Der ungesalzenste von den Gesellen,

Jener Zettel, der den Pyramus berufen darzustellen,

Tritt von der Bühn' und wartet im Gesträuch;

Ich nutze diesen Augenblick sogleich,

Mit einem Eselskopf ihn zu begaben Iah!

Gleich muss nun Titania erwachen,

Und aus dem Langohr ihren Liebling machen.

Die andern jag' und führ' ich kreuz und quer

Durch Dorn, durch Busch, durch Sumpf, und Wald.

Bald bin ich Pferd, bald Eber, Hund und Bär.

Erschein als Werwolf und als Feuer gar,

Will grunzen wiehern, bellen, brummen, flammen.

Wie Eber, Pferd und Bär zusammen.

Titania

Weckt mich von meinem Blumenbett ein Engel?

Komm, sing noch einmal!

Mein Ohr ist ganz verliebt in deine Melodie!

Und auch dein Aussehen fesselt meine Augen;

Gewaltsam zwingt dein schönes Wesen mich,

Beim ersten Blick zum Schwur: Ich liebe dich!

Senfsamem! Bohnenblüte! Motte! Spinnweb!

Elfen

Hier! Und ich! Und ich! Was sollen wir?

Titania

Gefällig seid und dienstbar diesem Herrn.

Elfen

Heil dir, Sterblicher! Heil! Heil!

Titania

Kommt, führt ihn hin zu meinem Heiligtume,

Mich dünkt, von Tränen blinke Lunas Glanz,

Und wenn sie weint, weint jede kleine Blume

Um einen wild zerriss'nen Mädchenkranz.

Ein Zauber soll des Liebsten Zunge binden:

Wir wollen still den Weg zur Laube finden.

Oberon

Meine Fürstin liebt ein Ungeheuer!

Das geht ja über mein Erwarten schön.

Doch hast du auch den Jüngling von Athen,

Wie ich dir auftrug, mit dem Saft bestrichen?

Demetrius

Helena!

Lysander

Helena!

Oberon

und Hermia? Puck! Was tatest du?

Blume mit dem Purpurschein,

Die Cupidos Pfeile weih'n,

Senk dich in sein Aug' hinein;

Wenn er sieht sein Liebchen fein,

Dass sie glorreich ihm erschein',

Dann kehren wieder nach Athen zurück

Die Liebenden, vereint zu stetem Glück.

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