Jeden Tag.
Immer wieder.
Jeden Tag.
Der Wecker schreit in graues Licht,
die gleiche Stadt, das gleiche Gesicht.
Zu viele Stimmen in meinem Kopf,
sie sagen mir:
„Gib endlich auf.“
Doch jeder Schritt durch kalten Beton
trägt die Spuren von gestern davon.
Ich bin noch hier,
noch nicht vorbei.
Noch lange nicht.
Und wenn die Last mich nach unten zieht,
wenn kein Mensch meine Kämpfe sieht,
atme ich ein.
Und geh weiter.
Jeden Tag!
Fall ich hin und steh wieder auf.
Jeden Tag!
Lauf ich gegen denselben Sturm.
Jeden Tag!
Trag ich Narben unter der Haut,
doch sie erinnern mich daran:
Ich lebe noch.
Jeden Tag!
Die Nächte sind manchmal viel zu lang,
voller Zweifel und Vergangenheit.
Alte Fehler klopfen an die Tür,
als wären sie niemals fort gewesen.
Doch ich schulde ihnen nichts.
Nicht meine Angst.
Nicht meine Zukunft.
Nicht mein Leben.
Und wenn die Dunkelheit wieder kommt,
wenn mein Herz gegen Schatten kämpft,
halt ich stand.
Wie immer.
Jeden Tag!
Fall ich hin und steh wieder auf.
Jeden Tag!
Lauf ich gegen denselben Sturm.
Jeden Tag!
Trag ich Narben unter der Haut,
doch sie erinnern mich daran:
Ich lebe noch.
Jeden Tag!
Ich bin müde.
Aber nicht besiegt.
Verletzt.
Aber nicht zerstört.
Gebrochen?
Vielleicht.
Doch ich atme noch!
JEDEN TAG!
Ein weiterer Kampf!
JEDEN TAG!
Ein weiterer Schritt!
JEDEN TAG!
Ich trag das Gewicht der Welt!
JEDEN TAG!
Und ich lasse nicht los!
Kein Held wird kommen.
Kein Wunder geschieht.
Nur meine Hände.
Nur mein Herz.
Nur dieser Weg.
Jeden Tag!
Fall ich hin und steh wieder auf.
Jeden Tag!
Lern ich neu, wer ich wirklich bin.
Jeden Tag!
Wird die Last ein kleines Stück leichter.
Jeden Tag!
Wächst das Feuer in mir.
Jeden Tag!
Jeden Tag.
Ein Schritt.
Jeden Tag.
Ein Atemzug.
Jeden Tag.
Weiter.
Immer weiter.