(Intro )
Du liegst, wo ich dich hingelegt habe.
Deine Hände haben nichts zu halten.
Das ist der Punkt.
(Strophe 1)
Das Leder liegt still in meiner Hand.
Noch nicht deine Haut.
Ich warte – du auch.
Das ist die längste Sekunde.
Ein Tropfen Wachs zittert an der Flamme.
Er fällt nicht. Noch nicht.
Du schließt die Augen.
Das war keine Aufforderung.
(Pre-Chorus)
Du sagst kein Wort.
Ich sage kein Wort.
Wir reden mit dem, was gleich passiert
und noch nicht passiert ist.
(Refrain)
Ich gebe dir keinen Schmerz.
Ich gebe dir die Grenze davor.
Die Stille zwischen „gleich“ und „jetzt“.
Du atmest – und wartest –
das ist mein Zeichen.
(Strophe 2)
Ein Ton von dir. Nicht Schmerz.
Erleichterung? Vielleicht.
Ich streichle die Stelle, die noch nicht brennt.
Du lehnst dich rein.
Das war keine Bitte – das war ein Geschenk.
(Bridge)
Nachher zähle ich keine Striemen.
Ich zähle, wie oft du aufgehört hast zu denken.
Du liegst mit offenen Augen.
„Bist du da?“ – „Ja.“ – „Dann war es gut.“
(Refrain)
Ich gebe dir keinen Schmerz.
Ich gebe dir die Grenze davor.
Die Stille zwischen „gleich“ und „jetzt“.
Du atmest – und wartest –
das ist mein Zeichen.
(Outro)
Ich lösche die Kerze mit zwei Fingern.
Rauch.
Du schläfst nicht – du bist wach.
Zum ersten Mal heute Nacht.