Du sagst: Du bringst alles durcheinander.
Alles fällt, wenn du’s vergisst.
Ich steh im Staub von deinen Stürmen,
und keiner weiß mehr, wo er ist.
Ich sag: Du willst Halt und findest keinen,
wenn ich falle, fällst du mit.
Und deine Ordnung bricht in Stücken,
weil mein Chaos Spuren zieht.
Nicht du musst werden, nicht ich mich ändern,
wir tragen beide, wie wir sind.
Und zwischen Chaos und deinen Linien
findet sich der neue Wind.
Du sagst: Ich hab gehofft, du würdest tragen,
doch deine Hände lassen los.
Ich bau auf dich, und doch erliege
ich immer wieder deinem Chaos.
Ich sag: Du fürchtest, allein zu bleiben,
mit der Last, die übrig ist.
Du brauchst Ruhe, feste Linien –
doch ich bringe dir den Riss.
Nicht du musst werden, nicht ich mich ändern,
wir tragen beide, wie wir sind.
Und zwischen Chaos und deinen Linien
findet sich ein neuer Wind.
Ein Blick kann sich verschieben,
ein Atem öffnet Raum.
Du suchst nach deinen Tasten,
ich löse meinen Zaun.
Kein Versprechen, noch keine Lösung,
Ein Hauch, der in unsere Sinne zieht.
Ein leiser Wind, fast unsichtbar,
der zeigt, dass mehr als Härte blieb.
Nicht du musst werden, nicht ich mich ändern,
wir tragen beide, wie wir sind.
Und zwischen Chaos und deinen Linien
findet sich ein neuer Wind.