Hilf mir - Reinhard Mey
Du siehst der wind hat sich gedreht
Die falschen freunde fortgeweht
Und ihre treue und ihre versprechen
Auf einmal ist es bitterkalt
Und wieder brauch' ich deinen halt
Um nicht zu zweifeln um nicht zu zerbrechen
Hilf mir grade zu stehn
Hilf mir die wahrheit zu sehn
Hilf mir mich gegen den strom zu drehn
Hilf mir den schweren den graden weg zu gehn
In einer welt in einer zeit
Wo falschheit und verlogenheit
Eitel blühn und gedeihn an allen enden
Wo jeder eilig sein wort bricht
Im augenblick da er es spricht
Um rasch den mantel mit dem wind zu wenden
Hilf mir grade zu stehn
Hilf mir die wahrheit zu sehn
Hilf mir mich gegen den strom zu drehn
Hilf mir den schweren den graden weg zu gehn
Du die in meine seele siehst
Mich wie ein offenes buch liest
Die dunklen seiten kennst in meinem leben
All meine geheimnisse weißt
Die du mir rat und klugheit leihst
Wenn du mich liebst hilf mir nicht aufzugeben
Hilf mir grade zu stehn
Hilf mir die wahrheit zu sehn
Hilf mir mich gegen den strom zu drehn
Hilf mir den schweren den graden weg zu gehn
Hilf mir grade zu stehn
Hilf mir die wahrheit zu sehn
Hilf mir mich gegen den strom zu drehn
Hilf mir den schweren den graden weg zu gehn