Reach Out (冲刺)
Forseti Saxophone Quartet
语种: 英语
发布时间: 2013-11-20
专辑《Reach Out (冲刺)》 简介
Reach OutWie der Titel „Reach Out“ schon sagt, hat das Forseti Quartett für seine CD zeitgenössische Kompositionen ausgewählt, die sich nach etwas austrecken, etwas zu erreichen versuchen.„Reach Out“ lautet auch der Titel der Komposition des Japaners Dai Fujikura, der 1977 in Osaka geboren wurde. Seine Studien absolvierte er in Europa, wie am Trinity College of Music in London oder bei den Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt. Er zählt zu den gefragtesten Komponisten seiner Generation. Sein Saxophonquartett entstand 2002 für das Apollo Saxophone Quartet. Seine Umwelt und seine Gemütsverfassung wirken sich stark auf Fujikuras Kompositionsarbeit aus. So ist der erste Teil von „Reach Out“ sehr ruhig gehalten. Fujikura war zu dieser Zeit sehr gelassen, genoss es, sein gerade neue erstandenes Gemälde zu betrachten, entspannt zu Kochen und zu putzen und nebenbei zu komponieren. Allmählich kam ihm aber immer wieder ein Gitarrenriff des Songs „Sweet Child O‘ Mine“ der Gruppe Guns N‘ Roses in den Sinn. Sein steigendes Verlangen nach verzerrter Rockmusik hatte Auswirkungen auf den weiteren Verlauf seiner Komposition.Seit 1982 lebt die gebürtige Rumänin und studierte Komponistin, Pianistin und Pädagogin Violeta Dinescu (*1953) in Deutschland. Eine Professur für angewandte Komposition an der Universität Oldenburg begleitet sie seit 1996. Ihr vielfach preisgekröntes kompositorisches Schaffen reicht von Solo-Literatur über Kammermusik bis hin zu Orchester- und Opernwerken. In den „3 Miniaturen“ für Saxophonquartett hört man durch volkstümliche Anklänge die rumänischen Wurzeln Dinescus. Auf kleinstem Raum entfalten sich melodiös geprägte, oft solistische Figuren. Dies ist die erste Einspielung der „3 Miniaturen“ auf Tonträger.Der 1975 in Bonn geborene Hans Thomalla lehrt an der Northwestern University in Chicago Komposition und leitet als Co-Direktor das dortige Institut für Neue Musik. In seiner Musik setzt er sich mit einerseits der reinen Klanglichkeit und andererseits der gleichzeitigen kulturell und geschichtlichen Prägung auseinander. Der Versuch des Festhaltens von Vergänglichem prägt seine Albumblattkompositionen. So entwickeln sich in „Albumblatt II“ aus fragilen Mehrklängen zunehmend greifbare Akkorde und eine rhythmische Stabilität. Durch die Steigerung der Dynamik und des Tempos zerfällt die klare Harmonik jedoch wieder in ein rein akustisches Klanggemisch. Zum Ende bleibt nur ein zerbrechlich leiser Akkord übrig, der als solcher kaum wahrnehmbar ist.Das etwa 38-minütige Werk „Auswege“ trägt den Untertitel „Eine Sinfonie für Saxophonquartett“. Der in Köln lebende Mark Steinhäuser (*1977) spannt somit einen Bogen zwischen Kammermusikbesetzung und sinfonischer Größe. Geprägt wurde der Bernd-Alois-Zimmermann-Preisträger u.a. von seinem Lehrer Johannes Fritsch. Dieser verstarb während Steinhäuser an „Auswege“ arbeitete. Den dritten Satz schob er daraufhin als Andenken an den Verstorbenen ein. In seiner Komposition beschäftigt sich Steinhäuser mit dem Obertonspektrum. Hierdurch ergeben sich mikrotonale Abweichungen, die je nach Kontext eine besondere Reinheit oder Schärfe hervorrufen. Formal lehnt er sich an den Aufbau einer klassischen Sinfonie an. Der erste Satz ist beispielsweise als Sonatenhauptsatzform angelegt. „Auswege“ wurde 2011 vom Forseti Quartett uraufgeführt.Über das Forseti QuartettForseti, der germanische Gott des Windes, haucht den Saxophonen seinen Atem ein. Hinter dem geheimnisvollen Namen verbergen sich vier junge Musiker, die eine Klangwelt vom feinsten Hauch bis zum tosenden Sturm heraufbeschwören.Das 2005 gegründete international besetzte Forseti Saxophonquartett ist Preisträger des 4. Europäischen Kammermusikwettbewerbs Karlsruhe 2011. Als Stipendiaten der „Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung“ sammelten Magdalena Łapaj, Dom Childs, Enrico Taubmann und Frank Riedel in ganz Deutschland ihre ersten Konzerterfahrungen. Außerdem wurden sie von dem Verein „Yehudi Menuhin Live Music Now e.V.“ gefördert.Ihr Studium in der renommierten Saxophonklasse von Prof. Daniel Gauthier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln führte die vier Musiker zu einem professionellen Kammerensemble zusammen. In Meisterkursen bei den Saxophonisten Arno Bornkamp und Jean-Marie Londeix sowie dem Pianisten Anthony Spiri wurde das Forseti Saxophonquartett nachhaltig geprägt. Es vertiefte sein Kammermusikspiel und die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik bei Prof. David Smeyers und bei der Bratschistin des Ensemble Rècherche Barbara Maurer.Reach OutAs the title ‘Reach Out’ might suggest, the Forseti Quartet have chosen to record contemporary works which they hope have the ability to interest as well as transcend the accustomed contemporary music listener.‘Reach Out’ is also the title of the composition by the Japanese composer Dai Fujikura who was born in 1977 in Osaka. The composer, who is regarded as one of the most accomplished of his generation, completed his studies at the Trinity College of Music in London, as well as the ‘Neue Music’ summer course in Darmstadt. His saxophone quartet was commissioned by the Apollo Quartet in 2002 and the piece is a reflection of Fujikura’s frame of mind at the time of writing. The work begins with a mostly calm atmosphere, revealing Fujikura’s laid-back lifestyle of composing at home whilst carrying out the day-to-day tasks of cleaning and cooking. During this period he listened to the guitar solo from ‘Sweet Child of Mine’ by the band Guns N’Roses, and it is the distorted sound of the guitar which inspires the last half of the composition.Romanian composer Violeta Dinescu moved to Germany in 1982 in order to study composition, piano and pedagogy, and since 1996 has been a professor of composition at Oldenburg University.Dinescu has won multiple awards for her solo and chamber music works, as well as her opera and orchestral compositions. In the ‘3 Miniatures’ for saxophone quartet, it is apparent to the listener that Dinescu has utilised traditional folk music sounds from her native Romania. Melodic and often soloistic fragments bloom, unfold, then disappear, sometimes in the briefest of moments. This is the first recording of the piece to be available on CD.Hans Thomalla was born in 1975 in Bonn, Germany. He is Associate Professor of Composition at Northwestern University in Chicago, where he is also the Co-director of the Institute for New Music. In his own words, his works ‘explore the double-bind character of music as acoustic reality as well as culturally and historically formed expression.’ This short work, ‘Albumblatt II’ shuns conventional forms of composition. The piece develops from beginning with quiet, fragile multiphonic sounds into a final section, which has a more recognisable rhythmic structure. Throughout this progression, both the speed and volume of the piece increase to a point where the harmony totally disintegrates into a meteoric blend of noise. The piece finishes with the quietest of chords, barely discernible to the ear.‘Auswege – A Symphony for Saxophone Quartet,’ is a 38 minute work by the German composer Mark Steinhäuser. By labelling the piece in this way, the composer demonstrates the connection between the intimacy of chamber music and the immensity of symphonic writing. Steinhäuser, a previous winner of the renowned ‘Bernd-Alois-Zimmermann’ award studied at the Hochschule für Musik in Cologne with Johannes Fritsch who sadly passed away as the composer was writing this work. The third movement is entitled ‘Le Tombeau de Johannes Fritsch.’ One of the methods which Steinhäuser utilises is that of the spectral technique of composition. This is demonstrated in this work by the use of meandering microtones which depending on their use, create a particular clarity or sharpness. The piece follows a traditional symphonic structure, with the first movement written in sonata form. ‘Auswege’ was given its world premiere by the Forseti Quartet in 2011.The Forseti Saxophone Quartet takes their name from the Germanic God of the Wind. Behind this mystical name, one can find 4 young musicians with the ability to evoke a sound world ranging from subtle breaths to thunderous storms.Formed in 2005, the internationally comprised Forseti Saxophone Quartet were awarded the Carl Pontén prize at the 4th European Chamber Music Competition in Karlsruhe in 2011. As previous scholarship holders of the ‘Werner Richard - Dr. Carl Dörken Trust’, and performers for the ‘Yehudi Menuhin Live Music Now’ organisation, the quartet have performed extensively throughout Germany and beyond.
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Forseti Saxophon Quartett
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