Die Musik scheint zu tanzen – ob in den"Ballett-Variationen" von 1949, dem"Vokaltuch der Kammersängerin Rosa Silber" oder der abendfüllenden Oper"Boulevard Solitude" von 1951, aus der hier die sinfonischen Zwischenspiele zu hören sind. Henzes"Concertino" für Klavier und Blasorchester mit Schlagzeug ist"ein lustiges Ding, spielmusikartig", erinnert an französische Kompositionen jener Jahre, während bei seinem"Kammerkonzert" von 1946 für Klavier, Flöte und Streicher Wolfgang Fortner gegenwärtig scheint. In faszinierender Weise dokumentieren die hier versammelten Orchesterwerke die Vielgestaltigkeit der frühen Kompositionen Hans Werner Henzes.